Die Top 10 der Fehler der Webseitenbetreiber in Sachen Suchmaschinenoptimierung
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1. Veraltete Inhalte
Wer seine Webseite über längere Zeit nicht durch aktuelle Inhalte ergänzt und veraltete Inhalte löscht, der braucht sich nicht darüber zu wundern, wenn seine Webseiten von anderen Webseiten in der Suchmaschinenplatzierung überholt werden. Die Aktualität von Webseiten ist ein wichtiges Kriterium für die Suchmaschinenplatzierung.
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2. Startseite ohne Leben
Ganz übel ist es, wenn auf der Startseite einer Domain nichts anderes drauf ist, als wie das Firmenlogo zum Anklicken oder eine Flash-Animation, die niemand sehen will und keine weiteren Informationen. Wer auf seiner Startseite nichts anderes hat, als einen “Weiter” Link, braucht sich über eine schlechte Suchmaschinenplatzierung nicht zu wundern.
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3. Suchbegriffe umschrieben, aber nicht ausgeschrieben
Wer auf seinen Internetseiten den eigentlichen Suchbegriff, unter dem er gefunden werden will, nicht ausschreibt, sondern nur umschreibt, braucht sich über eine schlechte Suchmaschinenplatzierung nicht zu wundern.
Nehmen wir an, ein Steuerberater möchte unter dem Suchbegriff “Steuerberater + Städtenamen” gefunden werden, der muss auch dafür sorgen, dass die Begriffe “Steuerberater” und “Städtenamen” auf seinen Seiten drauf stehen.
Wenn er jedoch auf seinen Seiten nur von “Steuerberatung” und dem “Stadtteil der Stadt” wo er sein Büro hat schreibt, der kann unter den Begriffen “Steuerberater” und “Städtenamen” nicht gefunden werden. Denn “Steuerberatung” ist nicht das gleiche wie “Steuerberater“. Und “Stammheim” und nicht das gleiche wie “Stuttgart“!
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4. Texte in Grafiken oder Flash
Es ist bekannt, dass die Suchmaschinen den in Grafiken enthaltenen Text nicht erfassen können. Wenn also heute noch eine Firma ihren Hausprospekt einscannt und die Bilder in Webseiten eingebettet als Firmenpräsenz im Internet verwendet, dann sind die Webseiten aus Sicht der Suchmaschinen leer und vollkommen ohne Relevanz zu irgendeinem Suchbegriff.
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5. Navigation mit Grafiken, Java-Script oder Flash
Wer seine Navigation so gestaltet, dass die Suchmaschinen den darin enthaltenen Links nicht folgen können, muss sich auch damit abfinden, dass die Suchmaschinen nie mehr als wie die Startseite erfassen können. Dies gilt auch für alle Arten von Flash-Navigationen oder Javascript-Links. Javascript-Links werden immer noch häufig in Webseiten verwendet, wo mehrere Framefenster mit einem Klick gleichzeitig im Frame geöffnet werden sollen.
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6. Gleicher Text wie alle anderen Mitbewerber
Häufig kommt es vor, dass Webseitenbetreiber oder Betreiber von Online-Shops als Artikel- und Produktbeschreibung die Texte ihrer Lieferanten verwenden, die sie z. B. von einer CD übernehmen. Andere Webseitenbetreiber machen genau das gleiche und das Ergebnis ist, dass es Dutzende von Webseiten mit gleichem Inhalt gibt. Die Suchmaschinen sehen das als doppelte Inhalte (Duplicate Content) an und ignorieren die Seiten, die sie zuletzt gefunden haben.
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7. Unlesbare Parameter in den Seiten-URL’s
Manche Webprogrammierer übergeben in den Seiten-URL’s derart lange Parameterketten und Session-ID’s, dass die Suchmaschinen mit dem Erfassen von solchen Seiten überfordert sind. Es ist schon vorgekommen, dass unter dem Suchbegriff “Hotel + Stadtname” die Seiten einer kleinen Pension (erstellt von einem Hobby-Bastler mit Standard-HTML) besser bei Google gelistet wurden als die PHP-Seiten eines Großhotels in der gleichen Stadt, die so kompliziert mit Parameter in der URL programmiert waren, dass die Suchmaschinen sie nicht erfassen konnten.
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8. Domain mit Weiterleitung auf eine andere Domain
Vorgenanntes findet man häufig, wenn der Domaininhaber ein externes Shopsystem oder ein externes Content Management System (CMS) verwendet. Es wird dann z. B. von der Domain http://www.firmenname.de zu http://shop2081.eshopsystem.com weitergeleitet.
Dem Domaininhaber ist vielleicht nicht klar, dass es unter seiner eigenen Domain, also www.firmenname.de überhaupt gar keine Inhalte gibt. Die Domain ist aus Sicht der Suchmaschinen leer und kann deshalb keine Relevanz zu irgendeinem Suchbegriff bekommen.
Wechselt der Domaininhaber später auf ein Shopsystem, das unter seiner eigenen Domain läuft, ist es aus Sicht der Suchmaschinen so, wie wenn er bei Null anfängt.
Die vorgenannte Problematik bezieht sich übrigens nicht nur auf Weiterleitungen, sondern auch darauf, wenn eine externe Webseite in einem Framefenster eingeframt wird. In diesem Fall steht zwar oben noch die URL, also www.firmenname.de im Browser, aber aus Sicht der Suchmaschinen ist außer der Frameseite kein Inhalt vorhanden.
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9. Keine eingehenden Links (Linkpopularität)
Suchmaschinen wie Google werten eingehende Links wie Empfehlungen. Ein Webseitenbetreiber sollte darauf achten, dass es eingehende Links zu seinen Seiten gibt. Optimal sind Links von artverwandten Webseiten, wenn also die Webseite einer Maurerfirma von der Weibseite einer befreundeten Dachdeckerfirma einen Link erhält, dann wird diese eingehende Linkpopularität positiv berücksichtigt.
Ebenso sollte jeder Webseitenbetreiber darauf achten, dass er in wichtigen Webverzeichnissen wie z. B. dmoz.org eingetragen ist. Im vorgenannten Beispiel der Webseite der Maurerfirma könnte der Webseitenbetreiber mal bei seinem Berufsverband, also der Handwerkskammer nachfragen, ob die einen Link zu seiner Seite schalten würden.
Auf diese Art erhält man hochwertig eingehende Links, die nichts kosten. Übrigens, der Einkauf von bezahlten Links wird von den Suchmaschinenbetreibern als Verstoß gegen deren Richtlinien angesehen.
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10. Faule Tricks und Suchmaschinenspam
Webseitenbetreiber oder Webdesigner meinen häufig, sie könnten Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder MSN austricksen, indem sie auf ihren Webseiten Maßnahmen machen, welche die Suchmaschinen positiv beeinflussen sollen, aber für den Seitenbesucher versteckt sind. Das gängige ist irgendwelche Texte auf den Seiten zu verstecken. Die Texte sollen dann von den Suchmaschinen erfasst werden, aber für den Menschen nicht sichtbar sein. Wer solche Maßnahmen macht, braucht sich nicht darüber zu wundern, wenn er langfristig aus den Suchmaschinen herausfliegt, auch wenn diese Spammaßnahme mal kurzzeitig erfolgreich war.
Die Suchmaschinen kennen diese Tricks und platzieren die Seiten automatisiert an einer schlechteren Position. Webseitenbetreiber und Webdesigner sollten ihre Kreativität besser dazu verwenden, den Besuchern interessante Inhalte, anstatt der gepflegten Langeweile zu bieten.
Der Beitrag wurde geschrieben von Stefan Bauer. www.top-suchmaschineneintrag.de