Kaufabbrüche in Onlineshops vermeiden

Aus den Erfahrungen vom Einrichten von mehreren Onlineshops aus verschiedenen Branchen und den Rückmeldungen der Shopbetreiber, wissen wir, dass es von Seiten der Einkäufer in den Onlineshops immer wieder zu Kaufabbrüchen kurz vor der Kasse kommt.

Das bedeutet, dass ein potenzieller Kunde in bester Kauflaune in letzter Sekunde den Shop verlässt, ohne die Bestellung abzuschließen.

Unserer Erfahrung nach sind folgende Gründe dafür verantwortlich:

  1. Die Versandkosten sind zu hoch.
    Der Käufer sieht auf dem Weg zur Kasse zum ersten Mal
    die Versandkosten und diese sind ihm zu hoch.
    Versandkosten die höher als 5 EUR innerhalb Deutschlands
    sind, sind kritisch. Natürlich hängt das auch vom
    Gewicht der Ware ab. Ein Päckchen Kontaktlinsen sollte
    jedoch nicht mehr als 3 EUR im Versand kosten.
  2. Der Warengesamtwert ist zu hoch.
    Der Kunde hat fleißig Artikel in den Warenkorb gelegt
    und ist nun von der Gesamtsumme überrascht und bricht
    den Kauf ab. Als Gegenmaßnahme empfhielt sich, dass bei
    dem Onlineshopsystem die Box Warenkorb mit der aktuellen
    Gesamtsummer immer gut sichtbar ist.
  3. Ungünstige Bezahlarten. [ mehr Info ... ]
    Der Käufer bricht den Kauf ab, weil er nicht damit
    einverstanden ist, dass er in dem Shop nur gegen Vorkasse
    einkaufen kann bzw. nur gegen Vorkasse ähnliche
    Zahlarten wie Lastschrift, Sofortüberweisung, Paypal.
    Der Kunde möchte auf Rechnung kaufen oder zumindest die
    Ware erst bezahlen, wenn er sie entgegen genommen hat,
    wie dies z. B. bei der Zahlart Nachnahme der Fall ist.
    Gegenmaßnahme: Stammkunden sollte man den Einkauf auf
    Rechnung ermöglichen. Wird die Zahlart Lastschrift
    verwendet, sollte man den Kunden darüber aufklären,
    dass er das Recht hat, die Lastschrift binnen 6 Wochen
    zurückbuchen zu lassen.
  4. Userdaten verloren.
    Der Kunde (Stammkunde) muss auf dem Weg zur Kasse sein
    Passwort eingeben und das hat er vergessen. Dadurch kommt
    es zum Kaufabbruch.
    Gegenmaßnahme: In diesem Fall muss dem Kunden die
    Funktion “Passwort vergessen” angeboten werden.
    Auch die Möglichkeit “Kaufen ohne Kundenkonto”
    sollte im Shop angeboten werden. Wird dem Kunden eine
    Störmeldung angezeigt, dass z. B. sein Passwort falsch
    wäre, dann empfiehlt es sich auch eine
    Service-Telefonnummer des Shopbetreibers an dieser Stelle
    anzuzeigen.
  5. Kein Shopsiegel.
    Der Kunde würde schon gerne in dem Shop einkaufen, traut
    aber der Seriösität des Shops nicht.
    Gegenmaßnahme: Ein Shopsiegel und eine
    Geld-zuirück-Garantie wie es z. B. von Trusted Shop
    angeboten wird.

Der Beitrag wurde geschrieben von Stefan Bauer.
www.top-suchmaschineneintrag.de
Bitte lesen Sie auch die Übersicht der verschiedenen Bezahlsysteme für Onlineshops.

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