Kaufabbrüche in Onlineshops vermeiden
Aus den Erfahrungen vom Einrichten von mehreren Onlineshops aus verschiedenen Branchen und den Rückmeldungen der Shopbetreiber, wissen wir, dass es von Seiten der Einkäufer in den Onlineshops immer wieder zu Kaufabbrüchen kurz vor der Kasse kommt.
Das bedeutet, dass ein potenzieller Kunde in bester Kauflaune in letzter Sekunde den Shop verlässt, ohne die Bestellung abzuschließen.
Unserer Erfahrung nach sind folgende Gründe dafür verantwortlich:
- Die Versandkosten sind zu hoch.
Der Käufer sieht auf dem Weg zur Kasse zum ersten Mal
die Versandkosten und diese sind ihm zu hoch.
Versandkosten die höher als 5 EUR innerhalb Deutschlands
sind, sind kritisch. Natürlich hängt das auch vom
Gewicht der Ware ab. Ein Päckchen Kontaktlinsen sollte
jedoch nicht mehr als 3 EUR im Versand kosten. - Der Warengesamtwert ist zu hoch.
Der Kunde hat fleißig Artikel in den Warenkorb gelegt
und ist nun von der Gesamtsumme überrascht und bricht
den Kauf ab. Als Gegenmaßnahme empfhielt sich, dass bei
dem Onlineshopsystem die Box Warenkorb mit der aktuellen
Gesamtsummer immer gut sichtbar ist. - Ungünstige Bezahlarten. [ mehr Info ... ]
Der Käufer bricht den Kauf ab, weil er nicht damit
einverstanden ist, dass er in dem Shop nur gegen Vorkasse
einkaufen kann bzw. nur gegen Vorkasse ähnliche
Zahlarten wie Lastschrift, Sofortüberweisung, Paypal.
Der Kunde möchte auf Rechnung kaufen oder zumindest die
Ware erst bezahlen, wenn er sie entgegen genommen hat,
wie dies z. B. bei der Zahlart Nachnahme der Fall ist.
Gegenmaßnahme: Stammkunden sollte man den Einkauf auf
Rechnung ermöglichen. Wird die Zahlart Lastschrift
verwendet, sollte man den Kunden darüber aufklären,
dass er das Recht hat, die Lastschrift binnen 6 Wochen
zurückbuchen zu lassen. - Userdaten verloren.
Der Kunde (Stammkunde) muss auf dem Weg zur Kasse sein
Passwort eingeben und das hat er vergessen. Dadurch kommt
es zum Kaufabbruch.
Gegenmaßnahme: In diesem Fall muss dem Kunden die
Funktion “Passwort vergessen” angeboten werden.
Auch die Möglichkeit “Kaufen ohne Kundenkonto”
sollte im Shop angeboten werden. Wird dem Kunden eine
Störmeldung angezeigt, dass z. B. sein Passwort falsch
wäre, dann empfiehlt es sich auch eine
Service-Telefonnummer des Shopbetreibers an dieser Stelle
anzuzeigen. - Kein Shopsiegel.
Der Kunde würde schon gerne in dem Shop einkaufen, traut
aber der Seriösität des Shops nicht.
Gegenmaßnahme: Ein Shopsiegel und eine
Geld-zuirück-Garantie wie es z. B. von Trusted Shop
angeboten wird.
Der Beitrag wurde geschrieben von Stefan Bauer.
www.top-suchmaschineneintrag.de
Bitte lesen Sie auch die Übersicht der verschiedenen Bezahlsysteme für Onlineshops.
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