Google mag keine bezahlten Links

Zur Verbesserung der Qualität der Suchergebnisse in Google hat der Suchmaschinenbetreiber eine Offensive gegen bezahlte Links gestartet.
Die weitverbreitete Praxis, dass Webseitenbetreiber ihre Linkpopularität dadurch erhöhen, dass sie sich auf anderen Webseiten als Werbepartner einkaufen und dort mit einem normalen Standardlink eingetragen sind und von der Linkpopularität dieser Seite profitieren, soll künftig nicht mehr geduldet werden.
Google hat in seinen Webmastertools einen Bereich, wo man Seiten, die die Links gegen Bezahlung verkaufen melden kann. Mit den Erkenntnissen der Usermeldungen möchte Google seine Technik so verändern, dass diese bezahlten Links künftig nicht mehr in der Berechnung der Linkpopularität berücksichtigt werden.
Es stellt sich jedoch die Frage, wie genau möchte Google das erkennen, dass es sich um einen bezahlten Link handelt?
Es kann auch einfach nur sein, dass zwei befreundete Webseitenbetreiber einfach aus gegenseitiger Sympathie Links zu einander schalten, ohne dass Geld fließt.
Und wenn Google gegen bezahlte Links vorgeht, dann müsste eigentlich jeder Link der nur für eine Gegenleistung erstellt wurde, ebenfalls abgewertet werden. Z. B. die vielen backlinkpflichtigen Verzeichnisse. Auch hier ist eine Gegenleistung Bedingung für den Eintrag.
Bis zum heutigen Tag (04.09.2007) ist im Google Spam-Report und in den Google Webmaster Richtlinien der Punkt “bezahlte Links” noch gar nicht aufgenommen. Er ist gewissermaßen nur versteckt in den Google Webmastertools zu lesen, weswegen viele Webseitenbetreiber noch gar nicht informiert sind.

Google erwartet, dass wer an Partnerprogrammen teilnimmt, den Link zum Partner mit dem “nofollow”-Attribut erweitert, so dass der Link überhaupt nicht gewertet wird.
Das “nofollow”-Attribut wurde ursprünglich mal erfunden, um Spamlinks in Gästebüchern Abhilfe zu schaffen.
Wenn nun ein Gewerbetreibender, z. B. eine Maurerfirma einen Link zur befreundeten Dachdeckerfirma setzt, müsste dieser eigentlich mit dem “nofollw”-Tag erweitert werden. Ob es die Firmen machen, darf bezweifelt werden.

Also Sofortmaßnahme für die neuen Richtlinien von Google haben wir in unserem eigenen Verzeichnis www.pfalz-web.de die Aufnahmegebühr für alle Webseiten, die nicht Kunden bei uns sind, abgeschafft und nehmen nun nach einer Prüfung auch Webseiten, die vernünftige Inhalte bieten und zu unseren Rubriken passen, kostenlos auf.
Nur hervorgehobene Bannereinträge sind noch kostenpflichtig.

Es wird interessant sein, wie sich das Thema Partnerlinks künftig weiter entwickelt.

Der Beitrag wurde geschrieben von Stefan Bauer.
www.top-suchmaschineneintrag.de

Eine Reaktion zu “Google mag keine bezahlten Links”

  1. info

    26.06.08
    Einige Anbieter von bezahlten Links versuchen die Google Richtlinie des Verbotes der bezahlten Linkschaltung zu umgehen und sind zwischenzeitlich zu der Praxis übergegangen, den Kunden Ersatzleistungen anstatt Geld zu bieten.
    Ein Webseitenbetreiber berichtet uns, dass er für die Links die auf seiner Seite zu anderen Webseiten geschaltet werden, er bisher immer Geld bekam. Zwischenzeitlich ist es so, dass er dauerhaft an einem Gewinnspiel teilnimmt, bei dem er regelmässig Preise gewinnt, deren Wert so hoch ist, wie die Vergütung, die er bisher bekam.
    Wir meinen, eine Linkschaltung sollte grundsätzlich ohne materielle Gegenleistung erfolgen.

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