Augenfreundliche Bildschirmauflösung bei TFT Bildschirmen

Die Zeit der Röhrenmonitore ist ja so gut wie vorbei. Wer sich heute einen neuen Bildschirm kauft, der nimmt natürlich einen TFT Bildschirm, zumal man auch noch viel Platz auf dem Schreibtisch spart.

Beim Röhrenmonitor war es problemlos möglich, sich die Bildschirmauflösung beliebig zu verändern. Egal welche Bildschirmauflösung beim Röhrenmonitor eingestellt wurde, hatte man ein gestochen scharfes Bild.
Beim TFT Bildschirm ist das anders. Der TFT Bildschirm zeigt nur bei der vom Hersteller empfohlenen Bildschirmauflösung ein scharfes Bild. Verstellt man diese Bildschirmauflösung, weil man vielleicht die Schrift gerne etwas größer hätte, dann wirkt der ganze Bildschirm verschwommen und unwirklich.

Die meisten TFT Bildschirme sind für Menschen mit schwachen Augen (ab 3 Dioptrien) von der Anzeige her zu klein und erzeugen Stress in den Augen. Wir wissen von einer befreundeten Firma, dass eine Mitarbeiterin nachdem sie einen neuen TFT Bildschirm bekam, an einer Sehnerventzündung erkrankte.

Das Vergrößern des DPI Wertes für die Schriften z. B. 110 % ist zwar hilfreich, jedoch funktionieren einige Anwendungen überhaupt nicht mehr, weil die Hersteller der Programme das Verändern des DPI Wertes nicht unterstützen.
Mit vergrößertem DPI Wert werden auch Webseiten anders dargestellt, als vom Webdesigner gedacht.

Was kann man also machen, wenn man einen TFT Bildschirm einkauft und weiß, dass der Arbeitsplatz auch von Mitarbeitern mit schwachen Augen benutzt wird.

Das A und O ist die Sache mit dem Pixelabstand bzw. der Pixelgröße bei TFT Bildschirmen.
Der Pixelabstand wird in den technischen Daten des TFT’s angegeben. Aber auf den kann man sich häufig nicht verlassen, da er in vielen Onlineshops falsch oder gar nicht angegeben wird. Sogar auf Herstellerseiten haben wir schon falsche Angaben gefunden.

Der Pixelabstand bei TFT Bildschirmen sollte möglichst groß sein. Er wird wie folgt berechnet:
Für die Breite: tatsächliche Bildschirmbreite in mm  :  die Pixel (aus der Bildschirmbreite)

Beispiel:
Mein alter 22 Zoll Röhrenmonitor hat eine Bildschirmbreite von 404 mm und eine Einstellung von 1152 Pixel Breite.
404 mm : 1152 Pixel = ein Pixelabstand von 0,35 mm (super Bild)

 

 

Mein neuer Siemens TFT 24 Zoll Bildschirm hat 518 mm Bildschirmbreite und eine Einstellung von 1920 Pixel Breite.

518 mm : 1920 = ein Pixelabstand von 0,27 mm (Bild sehr scharf, aber klein)

Eine sehr augenfreundliche Anzeige haben unsere drei Belinea TFT 19 Zoll Bildschirme.

Bildschirmbreite 376 mm bei 1280 Pixel Auflösung.
376 mm : 1280 Pixel = Pixelabstand von 0,294 mm

Bildschirme mit einem Pixelabstand von 0,294 mm haben die augenfreundlichste Auflösung, die Schriften sind recht groß und man kann entspannt daran arbeiten.
Bislang sind keine Bürobildschirme mit einer größeren Auflösung im Handel.

Beim Einkauf muss man jedoch wirklich den Wert des Pixelabstandes genau prüfen.
Häufig haben Hersteller unterschiedliche Modelle im Angebot. Da die Angabe der Zoll immer die Bildschirmdiagonale darstellt, kann es auch sein, dass ein 19 Zoll Monitor breiter, aber dafür weniger hoch ist,  als ein 19 Zoll Modell des gleichen Herstellers,  dies ist häufig der Fall bei den Bildschirmen, als Fernseher verwendet werden.

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