Unnötige Hostingkosten und Domainkosten vermeiden.
18. August 2010
Erinnern Sie sich noch an die Zeit bis 1990 ? Da hatte man seinen Telefonanschluß bei der Post. Das Kabel war fest in der Wand angeschlossen. Einen Stecker gab es nicht. Und wenn man ein anderes Telefon wollte, musste der Techniker kommen.
Standardmäßig gab es von der Post nur das schöne graue Telefon mit Wählscheibe.
Â
Wenn man eine andere Farbe wollte, z. B. moosgrün oder beige, dann musste man bei der Post 9,90 DM monatlich als Miete extra zahlen.
 Wollte man ein Design-Telefon haben wie das „Dallas“, wo die Tastatur bereits im Hörer drin war, kostete das gleich mal 14,90 DM extra im Monat.
Â
Heute gibt es noch zig Tausende Haushalte in Deutschland, die zu den monatlichen Kosten für ihren analogen Telefonanschluß immer noch die Kosten für ihr „Dallas“ Telefon von 14,90 DM mitbezahlen, obwohl das Telefon schon lange entsorgt ist und durch ein anderes aus dem Baumarkt ersetzt wurde.
Die hohe Telefonrechnung fällt keinem auf, weil es ja schon immer so gewesen ist und die Telefonrechnung eh keiner mehr anschaut.
Viele Omas und Opas merken das nicht. Und da kommen natürlich über den Zeitraum von 20 Jahren (1990 bis 2010) erhebliche Kosten zusammen. 14,90 DM entspricht 7,45 € das mal 12 Monate ist 89,40 € im Jahr.
Auf 20 Jahre kommen da mal 1788 € raus.
Eine schöne Einnahmequelle für die Nachfolgeorganisation der Post.
Mit dem Webhosting und Domains verhält sich das ganz ähnlich.
Da wir sehr viele Aufträge zur Suchmaschinenoptimierung von Webseiten bearbeiten erhalten wir auch Zugriff zu den Konfigurationsmenüs der großen Webhosting-Providern z. B. zu denen in Karlsruhe oder denen in Berlin (die Namen lassen wir mal weg).
Da sehen wir was die Webseitenbetreiber so bestellt haben und seit Jahren bezahlen, z. B.
anstatt einer Zusatzdomain für 99 Cent im Monat hat der Webseitenbetreiber versehentlich ein Paket für jede Domain bestellt, das ihn jeden Monat 4,90 € kostet. Bei 5 Zusatzdomains zahlt er im Monat 24,50 € für Web-Speicherplatz und Domain, obwohl er den Web-Speicherplatz gar nicht nutzt, sondern nur die Domains weiterleitet auf seine eigentliche Firmenwebseite.
Die 5 Domains hätte er auch für 4,95 € bekommen können, so zahlt er also 19,55 € monatlich zuviel. Das sind pro Jahr 234,60 € unnötige Ausgaben, die vielleicht an anderer Stelle besser investiert gewesen wären.
Andere zahlen für ihren Mailvirenschutz jeden Monat 2,90 € pro Mailbox extra, obwohl dieser Virenschutz gar nicht greift, weil die Mailadresse gar nicht als Mailbox verwendet wird, sondern als Weiterleitung zu einer T-Online E-Mailadresse.
Eine schöne Einnahmequelle für den Provider.
Unsere Empfehlung: Überprüfen Sie mal ihre Hostingkosten, ob Sie wirklich alles benötigen, was Sie da bestellt haben.

